Von einem normalen Menschen. Für normale Menschen.
Ich bin kein Finanzberater und habe Finanzen nie studiert. Ich habe mich selbst in die Aktienanalyse eingearbeitet, neben einem Vollzeitjob, mit den Büchern von Benjamin Graham, Peter Lynch und über Warren Buffett. Dabei bin ich immer wieder auf dasselbe Problem gestoßen: Die meisten Werkzeuge zeigen dir ein Ergebnis, aber nicht, wie es zustande kommt. Deshalb habe ich Delta Metron gebaut.
- 2022Einstieg ins Thema, Konto beim Broker
- Aug. 2023Erste 50 Euro, erste zwei ETFs
- 2023–2025Einzelaktien, ETFs – hin und her
- Apr. 2025Erstes Buch: „Intelligent Investieren“
- Okt. 2025Erster Prototyp in einer Tabelle
- Jan. 2026Start des Terminals
- HeuteWarteliste offen
Etwas hat gefehlt
Lange hatte ich das Gefühl, dass in meinem Leben noch etwas fehlt. Ich habe einen Vollzeitjob, bis heute. Aber ich habe gemerkt, dass ich mir noch etwas anderes vom Leben erwarte. Ich wollte mir ein zweites Standbein aufbauen – und ich hatte einen Traum: wenigstens einmal im Leben Unternehmer zu sein. Viele raten davon ab. Aber ich glaube, diese Erfahrung bringt einem etwas, selbst wenn man sie nur einmal macht.
An das schnelle Geld, das im Netz überall versprochen wird, habe ich nie geglaubt. Man kann sich etwas aufbauen, davon bin ich überzeugt. Aber jede Sache, die etwas wert ist, verlangt Durchhaltevermögen und vor allem Disziplin.
Ein Video über Warren Buffett
Dann bin ich auf ein Video über Warren Buffett gestoßen, über seine Geschichte und seine Art zu denken. Das hat mich nicht mehr losgelassen. 2022 habe ich angefangen, mich ernsthaft mit dem Investieren zu beschäftigen, und mir ein Konto bei einem Broker eröffnet. Dann habe ich monatelang gezögert. Erst im August 2023 habe ich die ersten 50 Euro eingezahlt und meine ersten zwei ETFs gekauft – ganz klassisch, so wie es überall empfohlen wird.
Hin und her macht Taschen leer
Nach ein paar Monaten kamen die ersten einzelnen Aktien dazu. Und dann begann eine Zeit, in der ich ehrlich gesagt nicht wusste, was ich tue. Stieg eine Aktie um 5 %, habe ich sie aus Angst verkauft. Fiel sie um 3 %, wusste ich nicht, was ich tun soll. Manchmal habe ich in Panik alle Aktien verkauft und ETFs gekauft, dann die ETFs wieder verkauft und bin wieder in Einzelaktien eingestiegen. Ich habe an mir selbst gezweifelt und mich immer wieder gefragt, ob Einzelaktien überhaupt etwas für mich sind.
Irgendwann habe ich für mich einen Satz gefunden, der mich bis heute begleitet: Hin und her macht Taschen leer. Später habe ich gelernt, dass schon Benjamin Graham genau davor gewarnt hat – mehr dazu im Artikel Mr. Market.
Das Problem war nicht der Markt. Das Problem war, dass ich nicht wusste, was die Aktien, die ich besaß, eigentlich wert sind. Und wer das nicht weiß, wird bei jeder Bewegung nervös.
Lernen von den Besten
Also wollte ich es so lernen, wie es die Besten gemacht haben. Im April 2025 habe ich mir das erste Buch gekauft: „Intelligent Investieren“ von Benjamin Graham, dem Lehrer von Warren Buffett. Danach kamen die drei Bücher von Peter Lynch und „Warren Buffett: Sein Weg. Seine Methode. Seine Strategie.“ von Robert G. Hagstrom. Eines hatten sie alle gemeinsam: Sie haben anders gedacht als die meisten. Sie haben nicht auf den Kurs geschaut, sondern auf das Unternehmen dahinter – und gefragt, was es wirklich wert ist.
Jeder hatte recht, keiner allein
Mir ist dabei noch etwas klar geworden. Jeder dieser Investoren hatte seine eigene Methode, und jede hat Stärken und Schwächen. Wer sich nur auf eine einzige verlässt, sieht nur einen Teil des Bildes. Deshalb habe ich für mich entschieden: Eine Aktie wird auf mehrere Arten bewertet, nicht nur auf eine.
Und nicht jedes Unternehmen lässt sich gleich rechnen. Eine Bank verdient ihr Geld ganz anders als ein Konzern, und ein REIT, eine Immobiliengesellschaft, wieder anders. Für jede dieser Arten braucht es die Modelle, die zu ihr passen.
Das Problem mit der Blackbox
Ich wollte meinen fairen Wert selbst ermitteln und mich nicht darauf verlassen, was mir irgendein Werkzeug anzeigt. Diese Entscheidung wollte ich mir nicht nehmen lassen. Aber die meisten Werkzeuge sind genau das: eine Blackbox. Sie zeigen dir ein Ergebnis, aber nicht, wie es entsteht.
Und Geschäftsberichte selbst zu lesen, bei Tausenden von Unternehmen, ist neben einem Vollzeitjob schlicht unmöglich. Profis haben dafür den ganzen Tag Zeit. Wer arbeitet und nebenbei investiert, hat sie nicht.
Vom Tabellenblatt zum Terminal
Also habe ich angefangen, es selbst zu bauen. Im Oktober 2025 entstand der erste Prototyp in einer Tabelle: meine ersten eigenen DCF-Rechner in Excel. Erst da habe ich gemerkt, dass es wirklich funktioniert. Wer den fairen Wert selbst ausgerechnet hat, ist mit seiner Entscheidung nicht mehr allein. Man bekommt eine Antwort auf die Fragen, die einen vorher nervös gemacht haben.
Bis Dezember habe ich an der Tabelle gearbeitet. Im Januar 2026 habe ich entschieden, daraus eine richtige Anwendung zu machen: eine Plattform, die die Zahlen eines Unternehmens so klar und anschaulich wie möglich zeigt und jede Aktie mit den Modellen bewertet, die zu ihr passen. Seitdem baue ich an Delta Metron – von Grund auf und mit echter Begeisterung für das Thema.
Von der ersten Tabelle bis heute sind es weit über 3.000 Stunden geworden, neben meinem Vollzeitjob: vor der Arbeit, nach der Arbeit, an den Wochenenden und auch im Urlaub. An freien Tagen waren es oft 12 bis 15 Stunden. Nicht, weil ich musste – sondern weil ich wollte, dass jede Zahl stimmt.
Warum es so aussieht, wie es aussieht
Rückblickend kommen in Delta Metron Dinge zusammen, die mich schon in der Schule begleitet haben. Mathematik hat mich immer interessiert. Referate habe ich gern gehalten, weil ich Dinge gern so erkläre, dass sie jeder versteht. Und ich bin ein kleiner Perfektionist: Mich regen sogar Kleinigkeiten auf, bis sie stimmen. Genau deshalb sieht das Terminal so aus, wie es aussieht – und genau deshalb mache ich YouTube.
Wovon Delta Metron lebt
Delta Metron verdient sein Geld ausschließlich über das Abo – über nichts anderes. Es gibt keine bezahlte Werbung, keine Provisionen von Brokern oder Partnern, keine bezahlten Empfehlungen, und ich verkaufe keine Tipps. Ich verdiene also nicht daran, was du kaufst oder verkaufst, sondern nur daran, dass das Werkzeug gut genug ist, damit du es behalten willst.
Deshalb baue ich Delta Metron bewusst so weit wie möglich allein auf. Das dauert länger, aber es hält das Werkzeug unabhängig.
Wofür Delta Metron da ist
In meinem Umfeld sehe ich immer wieder, wie Menschen blind in Aktien einsteigen, weil gerade alle darüber reden. Ich weiß, wie sich das anfühlt – ich habe es selbst gemacht. Die meisten dieser Fehler lassen sich vermeiden, wenn man sich vorher fragt, was ein Unternehmen wirklich wert ist.
Delta Metron soll genau dabei helfen: ein Terminal von einem normalen Menschen für normale Menschen, zu einem normalen Preis. Jede Annahme sichtbar, jede Zahl selbst einstellbar.
Die Reise geht weiter
Am Ende bin ich damit noch lange nicht – und ich glaube, ein Werkzeug wie dieses wird nie ganz fertig. Es kommen weitere Funktionen dazu, eine eigene App fürs Handy ist geplant, und hier im Wissen und auf YouTube erkläre ich weiter, wie man Unternehmen selbst bewertet.
Wer sich jetzt einträgt, ist von Anfang an dabei.
Mein Bücherregal
Diese Bücher haben meine Art, Aktien zu bewerten, geprägt – im Foto in der Reihenfolge, in der ich sie gelesen habe. Jedes davon steckt heute in einem Teil von Delta Metron.

- Benjamin GrahamIntelligent InvestierenDie Sicherheitsmarge: nie den vollen Preis für einen geschätzten Wert zahlen. Und „Mr. Market“, der jeden Tag mal zu euphorisch und mal zu ängstlich ist – man muss ihm nicht folgen.
- Peter LynchDer Börse einen Schritt voraus · Aktien für alle · Lynch 3Investiere in das, was du verstehst. Und teile Aktien in Arten ein – nicht jedes Unternehmen ist gleich zu bewerten. Genau dieser Gedanke steckt in den eigenen Modellen für Banken und REITs.
- Robert G. HagstromWarren Buffett: Sein Weg. Seine Methode. Seine Strategie.Kauf ein Unternehmen, nicht eine Aktie. Und schau auf das, was es wirklich verdient – Buffett nennt es „Owner Earnings“.
Mehr von mir: Auf YouTube erkläre ich, wie man den fairen Wert selbst ermittelt.
YouTube-KanalBewerte Aktien so, wie du es verstehst.
Delta Metron rechnet für über 6.000 Aktien mit drei Modellen je Unternehmensart – jede Annahme sichtbar und von dir einstellbar. Trag dich kostenlos ein: Die ersten 100 zahlen zum Start 5 € statt 10 € im Monat, lebenslang.
Ich bin kein Finanzberater. Delta Metron gibt keine Kauf- oder Verkaufsempfehlungen – es ist ein Werkzeug für Menschen, die ihre Entscheidungen selbst verstehen wollen.